• Bangkok richtig kennenlernen – Part II

    Auf unserer Partnerseite über Thailand-Reisen wurde bereits der erste Teil von Bangkok richtig kennenlernen veröffentlicht. Hier nun die Fortsetzung. In diesem Teil sollen sowohl familientaugliche Ausflugsziele in Bangkok, wie auch in der näheren Umgebung vorgestellt werden.

    Die schwimmenden Märkte Bangkoks

    bangkokFrüher, als Thailand noch über kein ausgebautes Straßennetz verfügte, diente der 370 Kilometer lange Fluss Chao Phraya als Transportweg für viele verschiedene Güter. Obst und Gemüse, sowie Fleisch und Fisch wurden mit kleinen Booten in die Städte geschafft und direkt auf dem Wasser weiterverkauft. Früher befanden sich die schwimmenden Märkte im Stadtteil Thonburi von Bangkok, sogar noch heute werden dort täglich frische Waren direkt auf dem Wasser angeboten.

    Doch mit der Zeit hat dieser Ort längst seine Ursprünglichkeit verloren, denn das dichte Kanalsystem der Stadt Bangkok wurde vor vielen Jahrzehnten mit Schutt und Sand zugeschüttet und Straßen daraus gefertigt.

    Ganz anders sieht es auf den schwimmenden Märkten in Damnoen aus. Dieser Ort befindet sich ca. 80 Kilometer südlich von der Hauptstadt. Jeden Morgen, bereits um 6 Uhr herrscht auf den dünnen Kanälen der Stadt Hochbetrieb. Boote, die Berge von Obst und Gemüse beinhalten bannen sich ihren Weg durch die kleinen und engen Gassen. Empfehlenswert ist ein Besuch am Morgen, denn dann ist der schwimmende Markt von Damnoen nicht von Touristen überschwemmt und es befinden sich vorwiegend Einheimische auf dem Wasser die ihre Waren verkaufen.

    Ein Besuch der schwimmenden Märkte lohnt sich auf jeden Fall, vor allem die schwimmenden Garküchen ziehen sehr viele Urlauber an. Dies sind etwas größere Boote, auf denen nicht nur verkauft, sondern auch gleichzeitig das Essen auf dem Wasser zubereitet wird.

    Wer sich für eine Tour zu den Schwimmenden Märkten interessiert, kann sich direkt vor Ort in Bangkok in ein Reisebüro begeben. Von dort aus finden täglich Touren zu dieser einzigartigen Sehenswürdigkeit statt.

    Die Nachtmärkte Bangkoks

    Die Nachtmärkte in Thailand bieten sich hervorragend zum Einkaufen, Bummeln und Zeitvertreiben an. Dort tauschen die Einheimischen die neuesten Gerüchte und sonstigen Informationen aus, verkaufen Ihr Obst oder verbringen dort einfach einen gemütlichen Abend mit den Liebsten.

    Vor allem als Urlauber bekommt man auf den Nachtmärkten Thailands einen Eindruck von der Esskultur dieses Landes. Viele traditionelle Gerichte werden dort Angeboten und laden zum Probieren ein, was man auch auf jeden Fall tun sollte.

    Viele Stände auf diesen Märkten haben sich auf ihre ganz eigenen Speisen konzentriert, so dass mit Sicherheit für jeden das Richtige dabei sein wird. Zwar wirken die mit einfachen Tischen und Stühlen ausgestatteten Stände oftmals sehr einfach und primitiv, dennoch sollte man sich davon nicht blenden lassen. Die Thailänder, bzw. die Einheimischen dort die ihre Waren verkaufen sind ausgezeichnete Gastgeber. Außerdem befinden sich auf den Nachtmärkten Thailands ausgezeichnete Köche, bei denen man Speisen für nur sehr wenig Geld erstehen kann.

    Doch auf den Nachtmärkte befinden sich nicht nur Stände auf denen Essen angeboten wird. Auch viele verschiedene Kunsthändler oder auch Händler die Textilien verkaufen sind dort anzutreffen. Die Auswahl ist sehr groß und reichhaltig, so dass man sich schnell fragt, wo auf diesen Nachtmärkten die Zeit geblieben ist. Viele Händler schließen erst weit nach Mitternacht ihre Geschäfte oder gehen nahtlos in die so genannten Frühmärkte über.

    Hier gibt es eine ausführliche Übersicht über lohnenswerte Nachtmärkte in Bangkok.

    Samut Prakan – die bekannteste Krokodil-Farm

    Was auf einer guten Thailand-Reise nicht fehlen darf, ist ein Besuch auf der größten Krokodil-Farm, die sich ca. 30 km südlich der Hauptstadt befindet. Ihren Ursprung hat Samut Prakan im Jahr 1950, denn zu diesem Zeitpunkt wurde die Farm zur Ledergewinnung gegründet. Auf der Farm leben geschätzt bis zu 60.000 Krokodile und somit ist dies die größte Krokodilfarm auf der ganzen Welt. Sogar noch heute wird die Farm vorwiegend zur Gewinnung von Leder betrieben. Dies wird im späteren Verlauf für Handtaschen, Stiefel oder Gürtel weiterverarbeitet. Doch aufgrund der hohen Besucherzahl im Jahr erkannte man, dass man die Farm auch für touristische Zwecke nutzen kann. Daraufhin wurde die gesamte Anlage auf viele weitere Zuchtbecken erweitert.

    Größtenteils bewegt man sich in der Anlage über den Gehegen, so dass man die Krokodile von oben aus nächster Nähe bewundern kann. Gegen ein kleines Endgeld kann man die Tiere sogar mit kleinen Hühnerresten füttern.

    Am Mittag gibt es sogar eine große Fütterung, der man als Besucher ebenfalls beiwohnen kann. Neben der Fütterung bietet die Anlage auch eine Krokodilshow an, die regelmäßig sehr gut besucht ist. Eine sehr sehenswerte Show, bei der die Tiere auf ihre Grenzen getestet werden.

    Auf jeden Fall ein sehr sehenswertes Ziel, welches bei Ihrer Thailand-Reise auf gar keinen Fall fehlen sollte.

     

    Fest steht, dass Thailand seinen Urlaubern eine Menge zu bieten hat. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, welches die jeweiligen Ausflugsziele sind. Ein sehr facettenreiches Land, mit netten Einheimischen die Ihnen eine sehr natürliche Gastfreundlichkeit vermitteln.

    Hier geht es zum ersten Teil der Serie “Bangkok richtig kennenlernen” auf unserer Partnerseite thaitimes.de

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